Heiner schreibt: Hof Harwege - Ihr demeter - Spezialist für Bioprodukte

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Heinrich schreibt


 

Unser Blog wird seit über zwanzig Jahren geschrieben. Die ersten Texte mußten noch in HTML geschrieben werden. Heute ist es leichter, einfacher und natürlich schneller.

Hier nutze ich die Möglichkeit uns wirksam nach außen darzustellen.

Altersbedingt ist mein Erlebnisschatz rund um das Thema Landwirtschaft und Gartenbau recht umpfangreich.  Überlieferte Geschichten von Geistern, die den Pferden des Nachts die Mähne zu Zöpfen flochten, konnte ich als Kind in der Nachkriegszeit mithören. Fernseher waren noch nicht erfunden, es wurden Gespräche geführt. Undenkbar heute.

Heiner schreibt Ahndorfer Geschichten


Heiner

Februar 2017

Wie die Zeit vergeht. Es ist Montag. Die Sonne scheint mit vollem Licht. Keine Wolke verdeckt ihre Energie, die sie uns sendet. Obwohl es frostige 4 - 6 Grade unter null sind, ach der Wind ist kaum spürbar. Erfühle ich wieder mehr Lebensfreude ( noch einmal : Lebensfreude ). Endlich Licht. Wenn es so weiter geht, wird es ein gutes Jahr für uns.

Schwierige Umstände sind im Jahre 2016 abgearbeitet worden. Die uns viel Kraft und Geld gekostet haben. Ich erinnere nur an die Geschichte Landlust und Landfrust. Das gute Dorfklima wurde erschüttet. Mehrere Lager sind entstanden, das Vertrauen, das sich über Jahre langsam entwickelt hatte, ist weg. Aber auch die Brocken, die uns das Finanzamt vorgelegt hatte, waren zum Brechen.

Aber, und doch : das Leben ist schön !

Landlust

Diese Geschichte ist wirklich passiert und spiegelt das Leben auf dem Dorfe wieder, wie es wirklich ist. Für den, der durch den Ort fährt, verschließt sich diese Geschichte. Ahndorf ist sehr klein. Etwa 40 Bewohner leben hier. Dazu gehören auch Klara Katzenfloh und Ortwin. Es wirtschaften noch drei Bauern und ein Biobauer mit ihren Familien. Die anderen Dorfbewohner sind entweder Rentner oder Schläfer, die außerhalb des Dorfes arbeiten und nur zum schlafen nach Hause kommen. Das einstige Bauerndorf hat sich in den vergangenen 50 Jahren gewandelt.  Denn in den meisten Dörfern gibt es keine Bauern mehr, die das Land bewirtschaften. Es sind nur noch die Gehöfte, die daran erinnern. In unserem Dorf sind tatsächlich noch Bauern, die das Land bewirtschaften. Tiere gibt es auch noch. Ein Bauer hat noch Kühe, die sind aber eingesperrt. Der Biobauer hat zwar auch Kühe, aber die müssen draußen rumlaufen. Ansonsten gibt es nur einige Katzen, ca. 9 Stück, ca. 4 Hunde, 2 Esel und das war es dann auch schon mit den Tieren hier im Dorf.

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