Partnerschaft Natur: Hof Harwege - Ihr demeter - Spezialist für Bioprodukte

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Geschichten die das Leben schreibt


Und Heinrich schreibt

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Seit über zwanzig Jahren schreibe ich diesen Blog. Die ersten Texte mußten noch in HTML geschrieben werden. Heute ist es leichter, einfacher und natürlich schneller.

Hier nutze ich die Möglichkeit uns wirksam nach außen darzustellen.

Altersbedingt ist mein Erlebnisschatz rund um das Thema Landwirtschaft und Gartenbau recht umpfangreich.  Überlieferte Geschichten von Geistern, die den Pferden des Nachts die Mähne zu Zöpfen flochten, konnte ich als Kind in der Nachkriegszeit mithören. Fernseher waren noch nicht erfunden, es wurden Gespräche geführt. Undenkbar heute.

Partnerschaft mit der Natur

In Partnerschaft mit der Natur. Erfahrungsbericht: Arbeiten mit dem Co-Creative Science ( Bericht aus 2015 )

Ansatz von Machaelle Small Wright in unserer demeter-Gärtnerei

Trotz guter Erträge in unserer demeter-Gärtnerei beschäftigen wir uns seit jeher viel mit der Frage nach natürlichen Möglichkeiten der zusätzlichen Kräftigung und Stärkung unserer Gemüsekulturen.
Dabei bin ich durch einen befreundeten Berater, Andreas Bergmann, auf den Ansatz der Co-Creative Science (Co-Kreativen Wissenschaft) der Amerikanerin Machaelle Small Wright aufmerksam geworden. Machaelle S. Wright ist die Gründerin des Perelandra - Center for Nature Research (Zentrum für Naturforschung) und Autorin mehrerer Bücher. Der Ansatz der Co-Kreativen Wissenschaft Das Besondere ihres Ansatzes der Co-Kreativen Wissenschaft besteht in einer veränderten Wahrnehmung und der Entwicklung einer besonderen Perspektive auf Natur. Während die gegenwärtige Wissenschaft versucht durch Tests und Beobachtungen die Funktionsweise der Natur zu ergründen, arbeitet der Co-Kreative Wissenschaftler/ Gärtner mit der Natur als gleichberichtigtem Partner zusammen. Analog zur Anthroposophie wird die Natur ganzheitlich als ein lebendiger Organismus gesehen und eine ihr inhärente Intelligenz anerkannt, mit der wir in Kontakt treten können. So entsteht eine enge Zusammenarbeit auf der Grundlage der Naturgesetze, innerhalb derer der Mensch weniger eine herrschende, sondern vielmehr eine zielgebende und ausführende Position einnimmt. Da Natur sowohl Bewusstsein ist als auch selber welches hat und daran interessiert ist, mit dem Menschen zusammenzuarbeiten, ist es dem Co-Kreativen Wissenschaftler möglich, alle Informationen zu erhalten, die nötig sind um ein spezielles Problem zu lösen. Machaelle S. Wright hat entdeckt, dass Gesundheit die Folge von Balance ist. Natur arbeitet in Balance, sie wieder herzustellen ist das Ziel. Und zwar zwischen allen beteiligten Faktoren und dem größeren Ganzen. Dieses Ziel kann über Kommunikation erreicht werden. Zentrales Element für die Kommunikation zwischen Mensch und Natur ist das Coning. Man kann es sich wie eine Art Konferenzschaltung vorstellen, in der man mit den entsprechenden „Bewußtseinen“, wie z. B. Elementarwesen und Devas, in Verbindung tritt. Ein Coning bietet ein hohes Maß an Stabilität und Sicherheit und äußert sich nur mit einer „Stimme“, obwohl mehrere Natur- Bewußtseine gleichzeitig im Coning anwesend sind. Innerhalb des Coning können somit unmittelbar Antworten auf gestellte Fragen über das elektrische System des Körpers an den Menschen übermittelt und von diesem durch den kinesiologischen Muskeltest im Ja-Nein-Modus oder durch Intuition wahrgenommen werden. Energiefeldbereinigung und Balancierung unserer Gurkenkultur Da ich diesen, mir von Andreas Bergmann vorgestellten Ansatz sehr spannend fand, habe ich vergangenes Jahr mithilfe von Herrn Bergmann, der sich schon länger mit Co-Kreativer Wissenschaft beschäftigt, einen Versuch in unserer Gurkenkultur unternommen. Startpunkt war Mitte März, drei Wochen nach der Anpflanzung der Gurken in unserem unbeheizten Foliengewächshaus. Zunächst hat Herr Bergmann in einem Coning zu den Bereichen des Gewächshausbodens und der Gurken und deren Umgebung Kontakt aufgenommen, um eventuelle Störungen festzustellen. Durch eine Störungssuche konnte er ermitteln, welche Maßnahmen und Prozesse, in welcher Reihenfolge und wann durchzuführen sind. Bei den durchzuführenden Prozessen handelt es sich um energetische Verfahren, die reinigen, entstören und balancieren (wegen der gebotenen Kürze sei an dieser Stelle für eine detailiertere Beschreibung der genauen Vorgehensweise auf Machaelle S. Wright Buch „The Perelandra Gardenworkbook und The Perelandra Microbial Balancing Program“ verwiesen).
Diese wurden von Herrn Bergmann sowohl auf die Mikroben Population des Gewächshausbodens und der Gurken angewandt. Ebenso wurde auch das Gewächshaus, der Ackerboden, die Gurkenpflanzen und Käferchen (Schädlinge) auf der physikalischen, molekularen und emotionalen Ebene entstört, balanciert und stabilisiert. In einem vierzehntägigen Rhythmus wurde der Zustand der Gurkenkultur und des Ackerbodens überprüft, wodurch Herr Bergmann in der Lage war Störungen und Mängel frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Nach der Durchführung der Maßnahmen konnte ich oft eine sichtbare Verbesserung der Kultur feststellen.

 

Fazit

 

Vom Ergebnis der diesjährigen Gurkenernte war ich in der Höhe durchaus überrascht: Mit einem Mehrertrag von 32 Prozent an verkaufsfähigen Früchten im Vergleich zum Vorjahr, bei einer Plantage von 3.000 Gurkenpflanzen auf 1.500m2, konnte ich für diese Saison ein ausgesprochen positives Fazit ziehen. Da es sich jedoch um keinen isolierten Versuchsaufbau gehandelt hat, bei dem sich Ergebnisse auf einen einzigen Faktor zurückführen lassen und ich parallel beispielsweise auch die Installation einer Kopfberegnung vorgenommen habe, fällt eine genaue Bezifferung des Anteils der von Herrn Bergmann durchgeführten Maßnahmen am Mehrertrag schwer. Aufgrund unserer direkten Beobachtungen der Kultur nach Herr Bergmanns Maßnahmen, schätze ich diesen jedoch auf rund die Hälfte. Dabei ist es vor allen Dingen die Kraft und Stärke der diesjährigen Kultur, die mich überzeugt und dazu bewogen hat, auch in der kommenden Saison mit dem Ansatz der Co-Kreativen Wissenschaft weiter zu arbeiten und dessen Anwendung zu intensivieren. Obwohl die äußerlichen Bedingungen für die Kultur als durchaus schwierig zu bezeichnen waren, da gerade zu Beginn der Saison viele kalte Nächte den Gurken zu schaffen machten, in denen die Temperatur bis auf + 10°C absank, gediehen die Pflanzen dieses Jahr prächtig und wuchsen mit einer Höhe von fünf Metern um bis zu einen Meter höher als in der vorangegangen Saison. Der Mehrertrag ist dabei nicht zuletzt auch auf den Umstand zurückzuführen, dass sich die Gurkenernte aufgrund des hohen Maßes an Agilität und Vitalität der Kultur bis in den Oktober hineingezogen hat, wohingegen die Gurkenpflanzen in der vorangegangenen  Saison bereits einige Wochen früher kraftlos zusammengebrochen waren. Während wir im vorherigen Jahr mit Problemen durch den Befall mit der Roten Milbe zu kämpfen hatten, blieben die Pflanzen in der diesjährigen Saison größtenteils davon verschont. Auch der Befalldurch Pilzerkrankungen, wie beispielsweise Mehltau, blieb nahezu vollständig aus. Die Techniken der Co-Kreativen Wissenschaft sind übrigens universell auf alle Kulturen anwendbar.

 


Falls unser Erfahrungsbericht ihr Interesse an Herrn Bergmanns Arbeit geweckt hat oder Sie
Rückfragen zu unserem Bericht haben, steht Ihnen Herr Bergmann gerne unter 04131- 37603
oder naturgemaess@web.de zur Verfügung.

 


Hendrik Harwege - Geschäftsführer Hof Harwege