J o r n a l 2 0 2 1: Hof Harwege - Ihr demeter - Spezialist für Bioprodukte

J o r n a l 2 0 2 1

 

Januar 2021

Kein Winter weit und breit-

Dunkel und trüb sind die Tage. Nur selten erinnern uns ein paar Sonnenstrahlen daran, das das Leben so schön ist. Täglich werden wir durch die Medien mit dem Thema Corona geflutet. Ich kann es  schwer ertragen. Diese Angstmacherei ist verdächtig. Da steckt doch nicht nur das Virus dahinter. Vielleicht ist diese Kampage an die Handygeneration gerichtet, um zu testen, wie blöd wir sind.  Wie verhält sich die graue Masse Mensch ?

Wenn ich im Internet nach Zahlen von Grippetoten suche, gibt es umfangreiche Berichte. So  gab es jedes Jahr Grippetote. Die statistische Erfassung war mangelhaft, doch es gab sie. Zur Zeit wird über Grippetote nicht berichtet. Warum ? Corona ist eine Grippeart ! Also was tun. ? Wenn ich auf meine 70 Lebensjahre zurückblicke, erinnere ich mich an die alljählichen Aufforderungen, sich gegen Grippe impfen zu lassen. Mir war bekannt, das es eine Vielzahl von verschiedenen Virenarten gab und immer geben wird.  Es wurde  deshalb jährlich geimpft, gegen drei bis vier Virusstämme. Doch tausende, verschiedene Grippeviren gibt es und sie verändern sich ständig. Das Impfserum wird  immer wieder angepasst, schützt jedoch nur bei den drei, vier Stämmen. Mein Fazit : Abwägen. Wo  sind meine Kontakte, die mich infizieren könnten? Von wem muß ich mich fern halten? Ich Landei habe das Privileg, das mir kein Virus zu nahe kommt. Dieser Vorteil gilt und gibt uns Menschen vom Lande einen guten Schutz vor einer Virusübertragung. Gefährlicher, bedrohlicher sind die Verordnungen, die uns heimsuchen.

Das Jahr 2021 wird uns so manche Veränderung bringen, zum Wohle der Umwelt. Der Reiseweltmeister bleibt zu Hause.  Allein das ist schon ein guter Anfang.

Februar - März

Jetzt - endlich kam der Winter.

10 Tage Winter, mit etwas Schnee und bis minus 18°C.

 Ein kurzes Gastspiel. Winter vor 60 Jahren waren doch ganz anders. Dauerfrost mit garantiertem Schnee waren selbstverständlich. Etwas Regen gab es in dieser Zeit, leider zu wenig. Diese negative Bilanz an Wasser- Neubildung von Grundwasser, setzt sich also fort. 

Der Mai 2021

Am ersten Mai ist der Winter vorbei--.
Es fängt schon wieder bedenklich an. Das Jahr 2021 beginnt für uns Landwirte nicht gut. Zum einen hat es nicht ausreichend geregnet, das seit drei Jahren in Folge. Starke Winde saugten in den letzten Wochen die Erdoberfläche  aus.
Der April war der kälteste Monat seit Jahren. Nachtfröste waren häufig und gingen auf minus 5 Grad zurück.  Auch der März war sehr kalt. Nun geht das Futter für die Rinder zu Ende. Auf den Weiden ist noch nicht genug Gras gewachsen. Wird wohl ne enge Kiste. Am ersten Mai, die Wende. Endlich Regen! Um die zehn Millimeter. Hoffentlich kommt noch etwas dazu.
Mit der Jungpflanzen- Anzucht sind wir weit fortgeschritten. So konnten wir zum 1. Mai die ersten Tomaten auspflanzen. Feldgemüse, Salate, Broccoli, Fenchel, Kohlrabi, Chinakohl und Zwiebeln sind gepflanzt. In diesem Jahr habe ich noch mehr Feldblumen ausgesät. Auf über vier Hektar gibt es Bienen- und Insektenfutter. Zusätzlich habe ich in den Gewächshäusern und davor, daneben, auch gesät und gepflanzt.   Darunter sind viele Blumen deren Blüten gegessen werden können. ( Essblumen) Für unsere Wildsalatmischung ist es eine wichtige Komponente. Ja, das Auge ist nun einmal mit. Zwei Imker arbeiten mit uns zusammen. Wir freuen uns darüber.
Jetzt kommt die Bauernregel : Mai kühl und naß - füllt dem Bauern Scheune und Faß. Diese uralte Regel gilt nicht mehr. Viele Tiefbrunnen sind für eine ausreichende Ernte nötig. Es wird Wasser gepumt in unheimlichen Mengen. Für billigen Zucker, Getreide, billige Milch geht kostbares Wasser drauf. Bedrohliche Mengen verbraucht die Industrie und fragwürdige Konzerne, die Wasser das selbe Wasser in Flaschen füllen und dieses dann teuer verkaufen. Und der Regen bleibt aus. Und dann ist da unten auch kein Wasser mehr.